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2. Damen
Sonntag, 17.05.2026 18:38 Uhr | Patrik Otte

Später Doppelschlag dreht das Derby zugunsten des WSV

Am 24. Spieltag der Bezirksliga Frauen Niederrhein empfangen die 2. Damen der SSVg Velbert 02 den Wuppertaler SV auf dem Nebenplatz der IMS Arena – und liefern ein dramatisches Derby. Dreimal geht die SSVg in Führung, dreimal kontert Wuppertal. Am Ende dreht ein Doppelschlag in der Schlussphase das Ergebnis zugunsten der Gäste: 3:4.

SSVg Velbert

2. Frauen

3:4 (1:1)

Wuppertaler SV

1. Damen

90'+2
Tor
Tor
86'
Tor
Tor
68'
Tor
Tor
57'
Tor
Tor
54'
Tor
Tor
20'
Tor
Tor
11'
Tor
Tor
Aufstellung
VEL: Eigenbrod, Möllney, Clasen, Soulidou, Maurer, Westphal, Klaiß, Abrazibra, Ordonez Vorthmann, Spyrou, Bartz
WSV: Schmahl, Liesen, Herzog, Ritzdorf, Jung, Hontheim, Lehnert, Zimmermann, Müller, Piwonka


Möllney trifft früh zur Führung

Vor 50 Zuschauern auf dem Nebenplatz der IMS Arena gelingt der SSVg ein guter Start ins Derby. Maya Alina Möllney trifft in der 11. Minute zur Führung und setzt damit früh ein Zeichen. Wuppertal beweist jedoch Reaktionsvermögen: Laura Zimmermann gleicht in der 20. Minute aus. Mit dem Stand von 1:1 geht es in die Halbzeitpause.

Zweimal Führung, zweimal eingeholt

Auch der zweite Durchgang gehört lange der SSVg. Svenja Leona Klaiß bringt Velbert in der 52. Minute erneut in Front. Doch wie im ersten Durchgang antwortet der WSV prompt – Nele Lehnert stellt nur fünf Minuten später auf 2:2. Polixeni Soulidou nimmt daraufhin die Einladung vom Elfmeterpunkt an und trifft in der 68. Minute zum 3:2. Zum dritten Mal an diesem Nachmittag liegt die SSVg in Führung.

Der Doppelschlag in der Schlussphase

Was anschließend lange nach einem durchaus verdienten Sieg aussieht, dreht sich in den letzten Minuten. Anne Hontheim trifft in der 86. Minute zum 3:3, und in der zweiten Minute der Nachspielzeit setzt Johanna Herzog den Schlusspunkt zum 3:4. Die drei Punkte gehen nach Wuppertal.

Ein Ergebnis, das schmerzt – aber nicht bricht. Die 2. Damen zeigen in diesem Derby kämpferischen Charakter und die Fähigkeit, dreimal zurückzuschlagen. Der Doppelschlag in der Schlussphase ist das, was bleibt – und die Grundlage für die Arbeit der kommenden Woche.