Sportfreunde Siegen - SSVg Velbert - RL West
Die SSVg Velbert musste sich am letzten Spieltag der Regionalliga West bei den Sportfreunden Siegen mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem Felix Herzenbruch in der 13. Minute nach einem Foul an Kevin Goden die rote Karte sah, mussten die Mannschaft damit nahezu die komplette Partie in Unterzahl bestreiten.
Mockschans Traumtor sorgt für die Führung
Trotz Unterzahl gelang der SSVg Velbert in der 25. Minute der Führungstreffer. Calvin Mockschan zirkelte den Ball sehenswert an den rechten Innenpfosten, von wo aus der Ball im Winkel einschlug. Für Siegens Keeper Marcel Johnen gab es keine Abwehrchance.
Die Gastgeber reagierten jedoch in der 40. Minute mit dem 1:1.
Bis zur Pause hielt die SSVg Velbert mit großem Einsatz dagegen und verteidigte trotz permanenter Belastung.
Velbert hält lange dagegen
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die blauen Löwen immer wieder gefährlich. In der 69. Minute gelang jedoch den Sportfreunden Siegen schließlich die Führung: Arif Güclü traf zum 2:1. Die SSVg Velbert versuchte anschließend weiterhin, sich gegen die Niederlage zu stemmen und blieb trotz Unterzahl im Spiel. Nichtsdestotrotz traf nach einer Ecke der eingewechselte Tom Gutsch kurz vor dem Schlusspfiff zum 3:1-Endstand.
Großer Einsatz trotz schwieriger Voraussetzungen
Auch wenn die SSVg Velbert am Ende ohne Punkte blieb, zeigte die Mannschaft nach dem frühen Platzverweis eine kämpferisch starke Leistung und hielt die Partie lange offen. Besonders defensiv stemmte sich Velbert mit großem Einsatz gegen die Überzahl der Gastgeber und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche.
Mit der Auswärtsniederlage endet die Saison mit dem Abstieg aus der Regionalligaliga West. Wir möchten uns bei allen Fans bedanken, die uns über die gesamte Saison hinweg unterstützt, begleitet und angefeuert haben - zuhause und auswärts.
Ebenso gilt unser Dank unseren Sponsoren und Partnern für ihren Rückhalt sowie allen Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, Spielern, Trainern und Helfern, die sich tagtäglich für die SSVg Velbert eingesetzt haben.
Jetzt gilt es zusammenzustehen und gemeinsam nach vorne zu schauen.
