Velbert
Velbert, landschaftlich reizvoll gelegen an den nördlichen Ausläufern des Bergischen Landes, entstand bei der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975.
Fast 90.000 Einwohner beherbergt die niederbergische Metropole seit dem Zusammenschluss der Nachbarstädte Langenberg, Neviges und Velbert. Trotz unmittelbarer Nähe der Großstädte Essen, Düsseldorf und Wuppertal hat sie Ihren Charakter, geprägt von der
Industrie, bewahrt.
Während in
Velbert-Neviges und
Velbert-Langenberg die Verarbeitung von Stoffen den Grundstock für die Textilindustrie legte, war bereits Mitte des 16. Jahrhunderts die Fertigung von Schlüsseln und Schlössern ein Zubrot für die notgeplagten Velberter Bauern.
Schloss- und Beschlagfabriken, Gießereien, Metallverarbeitende Unternehmen, Pappe- und Papiererzeugung und -bearbeitung sowie neuere Produktionszweige, z.B. im elektrotechnischen und Kunststoffverarbeitenden Bereich, kennzeichnen das Bild der Velberter Industrie.
Wohnen in Velbert
Die natürliche Hügellandschaft des niederbergischen Landes ermöglichte die individuelle Gestaltung der Wohngebiete an den bevorzugten Hanglagen. Diese Standortvorteile haben zu einer kontinuierlichen Steigerung des Wohnungsbaus geführt, auf den manche Idee zeitgemäßer Architektur Einfluss nahm.
Dabei hat Velbert der Forderung nach ausgedehnten Parkanlagen, gepflegten Wäldern, Schwimmbädern und Sporteinrichtungen Rechnung getragen. Das Angebot an die Bürger hat 1982 mit der Eröffnung des
Forum Niederberg eine weitere Bereicherung erfahren.
Insgesamt hat Velbert in seiner Entwicklung die Change genutzt, wirtschaftliche Infrastruktur und Lebensqualität in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, die auch die Besucher aus dem Städtedreieck Essen, Wuppertal und Düsseldorf zu schätzen wissen.
Heiligenhaus
Für
Heiligenhaus fand mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung (ab 1950) eine Ergänzung und Ausweitung der Wirtschaftstruktur durch elektrotechnische Industrie, Kunststoff- und Druckgußherstellung statt.
Heute bietet Heiligenhaus rund 14.000 Beschäftigten Arbeitsplätze. davon etwa 10.000 in der mittelständischen Industrie. Hervorragende Bedeutung hat Heiligenhaus als Zulieferer für die gesamte deutsche Auto-Industrie.
Trotzdem hat Heiligenhaus den landwirtschaftlich reizvollen Charakter erhalten. Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen, in die der Heiligenhauser Stadtkern eingebettet ist, machen auch heute noch rund 70% des Gemeindegebietes aus. Heiligenhaus stellt sich Ortsfremden "Industriestadt im Grünen" dar, wie sie auch von ihren Bürgern gerne bezeichnet wird.
Wülfrath
Wülfrath ist ein Gemeinwesen, das sich in der Harmonie von Bewahrung des Historischen und moderner Fortschrittlichkeit zeigen kann. Wirtschaft und Handel sind recht leistungsfähig. Die Kalkindustrie hat Wülfrath den Beinamen "Kalkstadt" zu danken. Nicht zuletzt sind es das Freizeitangebot und die schnelle Erreichbarkeit der benachbarten Großstädte Düsseldorf, Essen und Wuppertal, die die Lebensqualität Wülfraths ausmachen.
Im Velberter Internet gibt es genau einen Bass-Mann gibt es, eine Autowerkstatt und sogar einen Künstlerbund. Aus dem medizinschen Bereich eine Logopädie und einen Pflegedienst Velbert, aber noch keinen Produzenten für Fliegengitter .
Velbert hat eine Kindertagesstätte und einen Bauernhof auf dem man Kindergeburtstage feiern kann und eine Profieinrichtung für Notfallschulungen und Praxisfortbildungen.
Und zuletzt war in einem Hochschulnachrichtenportal zu lesen, dass schon in Kürze in der direkten Nachbarschaft - in Heiligenhaus - eine Fachhochschule eröffnen wird.
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